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UNSER NEUES CLUBPROJEKT
Liebe
Städelclubber,

ab dem 6. Oktober ist im Städel Museum endlich die große Sonderausstellung “Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam” zu sehen.
In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, Euch heute unser neues Clubprojekt vorzustellen: “Blinded by Rembrandt” – der Podcast zu Rembrandts Meisterwerk “Die Blendung Simsons”.

Wie ihr wisst, konnten wir dank Eurer Mitgliedsbeiträge zuletzt den wissenschaftlichen Nachwuchs im Städel mit zwei Volontariatsstellen fördern. Nachdem diese Unterstützung dem Haus “hinter den Kulissen” zugute kam, freuen wir uns jetzt darauf, mit dem Podcast (hoffentlich) viral zu gehen, dabei möglichst viele Hörer*innen in ganz Deutschland zu begeistern und auch Euer Engagement im Städelclub sichtbar zu machen.

Und um was gehts?
In vier Folgen nähert sich der Journalist Michel Abdollahi dem monumentalen Gemälde und bespricht nebenbei auch noch einige wichtige Fragen der Menschheit. Wir sind auf jeden Fall schon super gespannt und freuen uns riesig!
Den Podcast findet ihr ab Oktober überall dort, wo es Podcasts gibt.

Mit einem großen DANKE für Euer Engagement und herzlichen Grüßen aus dem Städel,
Sandra Gunzelmann

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Ein Blind Date mit einem Meisterwerk

Welche Gewalt und welche Dramatik! Die von Gott verliehene übermenschliche Stärke des alttestamentarischen Richters Simson lag in seinen ungeschnittenen Haaren. Seine Geliebte Delila, eine Philisterin, hat ihm dieses Geheimnis entlockt. Nachdem sie ihm den Kopf geschoren und ihre Landsleute herbeigerufen hat, stürzen sich diese auf ihn. Sie fesseln den seiner Kräfte beraubten Helden und stoßen ihm die Augen aus. Wie mit einem Theaterscheinwerfer ausgeleuchtet, wird das grausige Geschehen inszeniert. Triumphierend, fasziniert und angeekelt zugleich schaut Delila zurück.

Die Erwerbung dieses Gemäldes gilt in der langen Geschichte des Städel Museums als eine der spektakulärsten. Der damalige Städel-Direktor Ludwig Justi verhandelte mit den Vorbesitzern, der gräflichen Familie Schönborn in Wien, den Preis von 336.000 Mark, den das Städel allerdings nicht alleine bezahlen konnte. Heute wie damals wurde für den Ankauf deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um gemeinsam die Ankaufssumme aufzubringen. Innerhalb weniger Tage kamen von 85 privaten Spendern 167.700 Mark zusammen. Auch die Stadt und der Museums-Verein stellten große Summen zur Verfügung, so dass der Kauf im Mai 1905 abgeschlossen werden konnte.

Auf dem Foto seht ihr Journalist Michel Abdollahi im Gespräch mit dem Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Jochen Sander.

Kontakt
Städelscher Museums-Verein e.V.
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt a.M.
 
Tel +49(0)69 - 61 83 83
Fax +49(0)69 - 62 75 14
info@staedelclub.de
www.staedelverein.de
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