Die Damengesellschaft

Gemeinsam fördern und an einem inspirierenden Programm teilhaben.

Kunst verbindet – Ob exklusive Führung, Blick hinter die Kulissen, Ladies Lunch oder Damenwahl. Die Damengesellschaft bietet viele Anknüpfungspunkte, um über das Thema Kunst zusammenzukommen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu engagieren.

In diesem Kreis kommen Damen aller Generationen zusammen, die mit einem besonderen Förderbeitrag etwas bewegen möchten.
Ihr Jahresbeitrag in Höhe von 500 Euro kommt ausgewählten Projekten zugute.

Sie möchten mehr erfahren?
Ich freue mich über Ihr Interesse.

KONTAKT
Dr. Melanie Damm
Telefon +49-(0)69-9637476-10
damm@staedelverein.de

Die Damengesellschaft unterstützt die Konservierung und Restaurierung des Gemäldes von Arnold Böcklin.

Das im Jahre 1861 entstandene, fast lebensgroße, ganzfigurige Bildnis der Schauspielerin Fanny Janauschek wurde 1934 durch den Städelverein erworben.

Durch Alterung von Originalmaterialien, aber vor allem durch frühere Konservierungen und Restaurierungen hat sich die Oberflächenästhetik des Gemäldes so stark verändert, dass in Teilen die ursprüngliche Komposition nur noch schwer lesbar ist und auch das Kolorit Böcklin´s Farbauswahl nicht mehr entspricht.

Die großzügige Unterstützung der Damengesellschaft im Städelverein macht es dem Atelier für Gemälderestaurierung möglich, diese äußerst komplexe Arbeit in Angriff zu nehmen: Die Abnahme sämtlicher nicht originaler Zutaten von der Gemäldeoberfläche und in der Folge auch die aufwändige, neue Retusche der Fehlstellen in der Malerei.

Schon jetzt freuen sich die Damen darauf, wenn “ihre” Fanny wieder einen Platz in der Sammlung haben wird.

Die Damengesellschaft macht es möglich – Restaurierung eines stehenden Christuskindes

Figuren von Christuskindern spielten seit dem 14. Jahrhundert vor allem in Frauenklöstern eine große Rolle. Im Laufe des 15. Jh. wurden die Christuskinder auch beim Adel und in bürgerlichen Stuben populär. Die große Nachfrage nach derartigen Figuren führte in den Niederlanden, besonders in Mecheln, Anfang des 16. Jh. zu einer massenhaften Produktion weitgehend stereotyp gestalteter Statuetten des stehenden Christuskindes, von denen sich eines der qualitätvolleren Exemplare in der Sammlung des Liebieghauses befindet.
Diese Statuette besitzt noch in großen Teilen ihre originale Bemalung. Dabei lässt sich besonders im Gesicht eine für die Mechelner Kinder überdurchschnittlich qualitätvolle Fassung erahnen, die das Frankfurter Kind zu einem der besten seiner Art macht. Der Erhaltungszustand ist ein seltener Glücksfall, wenn man bedenkt, wie intensiv solche Figuren in der Regel „benutzt“ wurden.

Für die Unterstützung danken wir: Alexa Börner, Mi-Ok Cho, Dr. Eva Denk, Petra Ellinger, Nicole Engesser Means, Christine Erkrath, Rosemarie Fan, Ellen Götschel, Britta v. Hagen, Katharina C. Hutter, Ulrike Ihlefeld, Dr. H. Jung, Gabriela Kirschner, Gabriele Kirz, Rita Klamp, A. Koffka, Dr. Sonny Laznicka, Annette Lehmann, Dr. Bina Lehmann, Ruth Löffelholz, Eva-Maria Mann, Christine Mayer, Anja Murjahn, Jutta Maruhn, Lucia Mathée, Carola Molitor, Heike Nikolić, Dr. Christa Ratjen, Dr. Susanne Roelle, Zoraya Rohde, Dr. Ingeborg Rösler-Schubäus, Renate Rumpeltes, Helga Schierke, Sabine Schmitt, Claudia Steigenberger, Patrizia Teckentrup, Lili Tesler, Birgit Thomas, Elisabeth Vogelheim, Alexandra Walker, Susanne Weigenand, Ute Weigold, Britta Witt, R. M. Wohlfahrt-Stoll, Silke Zielke und allen Damen, die nicht namentlich genannt werden möchten.